Baptisten

Christoph Froning, www.pixelio.de Christoph Froning, www.pixelio.de

Baptisten- und Brüdergemeinden leben ihren Glauben nicht isoliert, sondern in Gemeinschaft mit anderen Christen. Mit ihnen verbindet sie der persönliche Glaube an Jesus Christus.

 

Der Glaube an den Gott, der sich in der Bibel offenbart, wirkt sich aus. Baptisten richten ihren Glauben und ihr Leben an der Bibel aus und folgen so dem reformatorischen Grundsatz sola scriptura – allein die Schrift.

 

Baptisten praktizieren eine tiefe Frömmigkeit, aus der sie Kraft für das tägliche Leben schöpfen. Sie glauben – wie andere Christen auch –, dass die Wirkung die Gott auf ihr Leben hat, auch Wirkung in ihrer Umgebung zeigt.

 

Baptisten sind - weltweit gesehen - die größte evangelische Kirche. Der Name ist vom griechischen Wort “baptistein“ = “taufen“ abgeleitet.

 

Die 1834 von dem Hamburger Kaufmann Johann Gerhard Oncken (1800-1884) in Deutschland gegründeten Baptisten praktizieren die Taufe der Glaubenden und lehnen die Kindertaufe als unbiblisch ab. Die Gemeinden sind relativ überschaubar, da sie nur aus getauften Mitgliedern bestehen. Dadurch entsteht oft eine familiäre Atmosphäre. Die Gottesdienste sind jederzeit offen für Gäste.

 

In Deutschland gehören die Baptisten zum Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden. Wie andere Freikirchen auch, legen die Baptisten Wert auf eine bewusste und mündige Glaubensentscheidung als Grundlage für eine Gemeindemitgliedschaft. Von Getauften wird erwartet, dass sie sich mit ihren Gaben und Möglichkeiten in die Gemeinde einbringen und gemeinsam mit anderen Christen die Liebe Gottes für alle Menschen erfahrbar machen.